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Anette Martin - Bürgermeisterkandidatin der SPD für Eching, Dietersheim, Günzenhausen, Ottenburg und Deutenhausen

Anette Martin - Bürgermeisterkandidatin der SPD für Eching, Dietersheim, Günzenhausen, Ottenburg und Deutenhausen

Hauptinhaltsbereich

Eine bessere Verkehrspolitik ist möglich!

Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Hauptstraße, der Paul-Käsmeier-Straße und der B11 in Dietersheim ist seit Jahren abträglich für die Lebensqualität in unserer Kommune. Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um den Durchgangsverkehr und den innerörtlichen Verkehr zu reduzieren, bzw. zu leiten.

1. Entschlossener Einsatz für die Sperrung der Hauptstraße für Lkws

Eching ist umgeben von der A9 und der A92. Die Gemeinde hat für das Gewerbegebiet Ost eine eigene Autobahnausfahrt geschaffen. Wir haben also die denkbar günstigsten Voraussetzungen dafür, dass die Lkws gezwungen werden können, übergeordnete Straßen – sprich Autobahnen – zu benutzen. Mit der Sperrung der Hauptstraße für die Lkws hätten wir ein großes Maß an Lebensqualität zurück gewonnen. Diese Maßnahme ist schnell umzusetzen, kostengünstig und effektiv. Es gilt unsere Position den übergeordneten Behörden konsequent und nachdrücklich zu vermitteln.

2. Abwägung der Varianten für eine Umgehungsstraße

Derzeit ist die Südumfahrung als Lösung der Verkehrsprobleme in aller Munde. Eine verantwortungsvolle Entscheidung kann nach meiner Überzeugung erst getroffen werden, wenn auch eine durchgehende West- und Nordumfahrung einschließlich der Verbindung des Gewerbegebietes Eching Nord mit dem Gewebegebiet Eching Ost und der Autobahnanschlussstelle Eching Ost vollständig geprüft worden ist. Die Südumfahrung hat ihre Vorteile: Die Obere Hauptstraße würde um 40 – 45 % entlastet werden. Zudem könnte mit einer Umgehungsstraße ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen erwirkt werden. Dies würde den Anteil an Schwerlastverkehr auf der Hauptstraße erheblich reduzieren. Wir müssen uns aber auch der Nachteile bewusst sein. Hierbei ist als erstes aufzuführen, dass die Untere Hauptstraße – laut Gutachten – nur minimal entlastet wird. Die Paul-Käsmeier-Straße und die Dietersheimer Straße werden eher leicht zusätzlich belastet. Und man darf bei den Überlegungen nicht außer acht lassen, dass wir – durch Autobahnen im Norden und Osten bereits eingeschnürt – dann auch im Süden durch eine Verkehrsbarriere eingeengt werden. Auch naturschutzrechtliche Belange müssen ins Kalkül gezogen werden, da die neue Straße am Süd- und Ostrand der Lohe entlang führen und diese von der Garchinger Heide abtrennen würde. Zudem ist eine Finanzierung des Projektes derzeit noch nicht einmal annähernd in Aussicht gestellt. Trotz allem müssen wir langfristig planen. Ich halte es für richtig, auch für eine komplette West-Nord-Umfahrung ein Gutachten erstellen zu lassen. Das heißt, wir brauchen zusätzlich Zahlen darüber, wie sich eine Westerschließung mit Überführung über die Bahn, Verbindung des Gewerbegebietes Nord mit dem Gewerbegebiet Ost sowie Anschluss an die Autobahnausfahrt Eching Ost auswirken würde. Laut Prof. Kurzack entlastet alleine die Verknüpfung der beiden Gewerbegebiete die Paul-Käsmeier-Straße um 2000 Fahrzeuge. Um eine effektive Verkehrsentlastung zu erreichen, müssen wir auch auf die Paul-Käsmeier-Straße achten. Beide Varianten müssen mit ihren Vor- und Nachteilen abgewogen werden. Nachdem der Bau einer Umgehungsstraße eine – im wahrsten Sinne des Wortes – einschneidende Bedeutung hat, ist es meiner Ansicht nach unumgänglich die Bürger zu diesem Projekt zu befragen.

3. Nachdrücklicher Einsatz für eine Westumfahrung Dietersheims

In verschiedenen Gutachten wurde bereits nachgewiesen, dass eine Verlegung der Bundesstraße in den Westen den Verkehr um 90% reduzieren würde. Entschlossen und eindringlich muss den Verantwortlichen der übergeordneten Behörden die prekäre Situation der Bürgerinnen und Bürger Dietersheims nahe gebracht werden.

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