Mehr Wirtschaftsförderung ist möglich
Echings Wirtschaft stagniert. Und dies nicht erst seit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise.
Dabei hat unsere Gemeinde unter großen Anstrengungen den Autobahnanschluss Eching Ost gebaut, um eine Weiterentwicklung speziell aus verkehrlicher Sicht überhaupt zu ermöglichen.
Im Einzugsgebiet rund um München ist die Konkurrenz um ansiedelndes Gewerbe groß. Damit Eching im Chor all dieser um Unternehmen werbenden Gemeinden nicht untergeht, brauchen wir eine kompetente Wirtschaftsförderung mit professionellem Standortmarketing.
Hinter kommunaler Wirtschaftspolitik muss planvolles, gezieltes Handeln stehen. Marktforschung, Zielfestsetzung und Einbindung der Akteure – Unternehmer, Grundstücksbesitzer und Gemeinde – bilden die Grundlagen für eine zielorientierte Umsetzung.
Es muss uns gelingen, verstärkt Betriebe mit hohem Anteil an qualifizierten Arbeitsplätzen und guter Steuerperspektive nach Eching zu bringen. Nur so können wir die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde gewährleisten.
Neben der Art und Weise der Vermarktung müssen wir uns Gedanken machen über den Charakter und die Gestaltung unserer Gewerbegebiete. Die Ansprüche, die Unternehmen an Gewerbestandorte stellen haben sich zum Teil verändert.
Ich möchte unsere Gewerbegebiete stärker an heutige Anforderungen anpassen. Dazu gehört eine Umstrukturierung großflächiger Gewerbegrundstücke in kleingliedrige Bebauung. Dazu gehört, mehr Wert auf die Gestaltung der Gebäude zu legen. Dazu gehört auch, dass Grünstrukturen verstärkt als Gestaltungselemente eingesetzt werden. Und mir ist es wichtig, dem Trend zu immer mehr Reklame im Gewerbegebiet entgegen zu wirken.
Wirtschaftsförderung ist nicht nur eine Frage der Höhe des Gewerbesteuersatzes!