Eine bessere Wohnungspolitik ist möglich!
Junge Familien müssen bei uns in Eching wieder an bezahlbare Wohnungen kommen können.
Die Mieten auf Echings freiem Markt sind fast so hoch wie in der Großstadt, in der sie ihre Kinder nicht unbedingt aufwachsen sehen wollen. Und die 110 qm Eigentums-Wohnung für 320.000 Euro kommt sowieso nur für wenige in Betracht. Es ist höchste Zeit, dass Echinger und zuwanderungswillige junge Familien bei uns wieder ein günstiges Wohnangebot vorfinden. Es ist in unserem eigenen Interesse uns den Ruf als besonders kinderfreundliche Gemeinde zu erhalten. Günstige Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt tragen entscheidend dazu bei. Impulse dazu sind in den letzten Jahren im Sand verlaufen.
Ich will das ändern:
Mietwohnungen fördern!
Zu Enßlins und Löschs Zeiten sind in Eching an die 150 Sozialwohnungen entstanden. Und faire Grundstückspreise haben verträgliche Wohnungsmieten ermöglicht. Das hat unseren Wohnungsmarkt für junge Familien attraktiv gemacht – und vielen erst den Einzug in eine Echinger Wohnung ermöglicht.
Seit über 10 Jahren herrscht bei der Entwicklung von Wohnraum Stillstand. Ich will das ändern. Auch bei Sozialwohnungen. Das muss das Gemeindesäckel nicht
unbedingt belasten. Allein durch preiswerten Ankauf von Bauerwartungsland und durch die Weitergabe dieses Preisvorteils an die Mieter können freie Wohnungen und auch Sozialwohnungen unter Schonung des gemeindlichen Haushalts gefördert werden.
Für einen schnellen Anfang gibt es eine Möglichkeit: Das Grundstück an der Böhmerwaldstrasse nördlich des neuen Rewe Marktes gehört der Gemeinde. Durch Weitergabe des günstigen Grundstückpreises, den die Gemeinde vor Jahren beim Erwerb des Grundstücks erzielt hat, kann ein günstiger Mietpreis erzielt werden.
Wohnungseigentum fördern!
Für seine innovativen Baugebiete hat Eching in früheren Jahren bundesweit Auszeichnungen und allgemeine Anerkennung erfahren. Ob in „Schachterlhausen” oder in den Baugebieten an der Kleiststrasse, der Arbeostrasse oder der Frühlingstrasse – Familien, die es sich in sehr vielen Fällen sonst nicht hätten leisten können, konnten hier den Traum vom eigenen Heim verwirklichen. Und sie haben die Chancen wahrgenommen, selbst zu planen und – oft mit erheblichen Eigenleistungen – auch selber zu bauen.
Auch hier herrscht leider Stillstand. Das kleine im Westen von Dietersheim gelegene Baugebiet hat daran nicht viel geändert. Die Gemeinde hatte Mühe, die Grundstücke loszuwerden. Kein Wunder bei Preisen gerade mal 10% unter dem Marktpreis.
Ich will das ändern, einen Neuanfang machen. Wir brauchen für junge Familien wieder die Chance, sich bei günstigen Bedingungen Wohnungseigentum zu schaffen: Ein Grundstück zu kaufen oder im Erbbaurecht zu erwerben. Auf der Basis des Echinger Modells.
Was früher möglich war, ist es auch heute. Und ich will noch weitergehen: nicht nur Reihenhäuser, auch Eigentumswohnungen – große, mittlere und auch kleine können nach diesem Modell gemeinsam mit den Bauwilligen entwickelt werden.
Das Echinger Modell wiederbeleben!
In vielen Städten und Gemeinden Deutschlands wird es angewandt. Der Bayerische Gemeindetag, der Deutsche Städte -und Gemeindebund und das Handbuch für Städtebauliche Verträge erwähnen es ausdrücklich: Das „Echinger Modell”. Hier in Eching kommt es seit Jahren fast nicht mehr zum Tragen.
Ich will das ändern. Das Echinger Modell hat sich bewährt, weil es bei ausreichender Verhandlungsbereitschaft aller Beteiligten einfach umzusetzen ist: Die Gemeinde erwirbt vor der Baulandausweisung ca. zwei Drittel des Grundstücks unterhalb des Preises von Bauerwartungsland und verwendet einen Teil davon für die Erschließung. Der überwiegende Rest wird vergeben; der Preisvorteil des günstigen Erwerbs wird an die Bauwerber weitergegeben: Sie profitieren enorm, die Gemeinde macht keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust!